Fröhliches Willkommen für die neue Pastorin

„Mit einem festlich-fröhlichen Gottesdienst haben die evangelisch-lutherischen Gemeinden Tettens und Middoge ihre neue Pastorin Anna Bernau willkommen geheißen: Die 32-Jährige hat zum 1. September die vakante Pfarrstelle in den beiden Kirchengemeinden übernommen…

Den Gottesdienst, den die Gemeindekirchenräte organisiert hatten, gestalteten alle mit: Lektorin Margrit Hinrichs unterstützte Anna Bernau in der Liturgie, die Kinder der Tetta von Oldersum-Grundschule und des Kindergartens trugen Lieder zum Gottesdienst bei, auch der Singkreis sang.

Der Gemeindekirchenrat hatte im Anschluss an den Gottesdienst einen Stehempfang in der St. Martins-Kirche vorbereitet – rund 220 Gäste nutzten die Gelegenheit, um bei Kaffee, Tee und Gebäck die neue Pastorin näher kennen zu lernen, aber auch, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Gemeindekirchenräte Tettens und Middoge freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen Pastorin Anna Bernau einen erfolgreichen Start in den beiden Gemeinden.

Die Pastorin erhielt viele Willkommensgeschenke – unter anderem Sonnenblumen von den Kindergartenkindern und eine Tafel, die die Grundschulkinder mit Willkommensgrüßen in vielen Sprachen bestückt hatten.“

Text: Melanie Hanz auf NWZ ONLINE; Bild: Kirchengemeinde

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Porsche-Oldtimer-Trecker machen Station in Middoge

„Da staunten die Fahrer des Porsche-Diesel-Clubs aus Bremen auf ihren Oldtimer-Treckern nicht schlecht: In Middoge war der historische Schlagbaum auf der Häuptlingsstraße herabgelassen: Das Team des Hofcafés an der Häuptlingsstraße hatte sich für die Sternfahrt der Porsche-Fahrer aus ganz Deutschland etwas besonderes ausgedacht und wie zu Zeiten des Häuptlings von Middoge kurzerhand einen „Häuptling“ eingesetzt, der erst nach Zahlung eines Wegzolls die Schranke öffnete, jeden Fahrer persönlich begrüßte und letztlich die Einreise nach Middoge genehmigte. …“

Text: NWZ online; Bild: Thorsten Füllmann

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Pastorin freut sich aufs Leben im Dorf – Anna Bernau übernimmt die Pfarrstelle Tettens/Middoge

„Schon jetzt freut sich die 32-Jährige auf das Leben in Tettens. In der Gemeinde möchte sie ihren Glauben leben.

Schon während des Religionsunterrichts in der Oberstufe, als es oftmals nicht um Religion, sondern eher um Fußball ging, wurde Anna Bernau eines klar: Das möchte sie später anders machen. Der Entschluss, Pastorin zu werden, war gefallen. Nun wird sie zum 1. September die Pfarrstelle in Tettens/Middoge besetzten…

Zunächst ist sie noch zwei Jahre im Probedienst – das ist für Pastoren so üblich. „Aber wir hoffen auf eine langfristige Perspektive“, so Scheuer. Die Stelle in Tettens ist eine dreiviertel Stelle.

„Ich freue mich schon auf das Leben hier, es könnte gar nicht perfekter sein“, sagt die 32-Jährige voller Vorfreude auf ihre Arbeit und das Leben in Tettens. Ursprünglich kommt sie aus Düsseldorf. Doch das Dorfleben hat für sie einen größeren Reiz.

Während des Theologiestudiums hatte Anna Bernau kurzzeitig überlegt, Lehrerin zu werden. „Aber ich möchte den Glauben leben und andere Menschen mit ins Boot holen“, sagt sie. „Und diese Möglichkeit habe ich als Pastorin – auch wenn das in der heutigen Zeit nicht immer ganz leicht ist.“

Die Pastorin wird künftig in der Pfarrwohnung mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern wohnen. In ihrer Freizeit schwimmt sie gern, auch Musik ist eine Leidenschaft. …“

Vollständiger Text: Antje Brüggerhoff auf NWZ ONLINE

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Spatenstich mit Olaf Lies

„22 Jahre lang mussten sich die Bürger in Middoge, Tettens und Oldorf gedulden. Seit 22 Jahren kämpfen sie nun schon für ihren Radweg entlang der Kreisstraße 89. Am Freitag erfolgte nun endlich der erste symbolische Spatenstich – für den ersten Abschnitt. Allerdings mit Verspätung, denn Niedersachsen Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) steckte noch im Stau und heftige Regenschauer sorgten für eine zusätzliche Verzögerung. Letztlich griffen Lies, Frieslands Landrat Sven Ambrosy, Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena, Dorfsprecher Ekke Schoof und Bauleiter der Firma Bokelmann Gerold Coners dann doch noch zum Spaten…

Damit ist der Startschuss für den Abschnitt des Radwegs an der K 89 von Middoge nach Tettens offiziell gefallen. Der Radwegeneubau hat allerdings schon vor einigen Tagen begonnen (die   berichtete). Etwa fünf Monate Bauzeit sind veranschlagt…

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Sven Ambrosy (links), Björn Mühlena, Gerold Coners, Olaf Lies und Ekke Schoof (Foto von Antje Brüggerhoff)

 

„Der Radweg ist in vielerlei Hinsicht gut – für Schüler, die ihn nutzen, aber auch für Urlauber, Einwohner und zugunsten des Klimaschutzes“, sagte Frieslands Landrat Sven Ambrosy

„Der Ausbau des Radwegenetzes hat für mich eine ganz hohe Priorität“, sagte Olaf Lies. Er erinnerte am Freitag mit einem Augenzwinkern noch einmal daran, dass Ekke Schoof keine Gelegenheit ausgelassen habe, um das Projekt voranzubringen.. .

Auch Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena freut sich über den Baubeginn: Nicht nur, weil er hofft, dass so mehr Radfahrer ins Wangerland kommen…

Der Dorfsprecher lies es sich indes nicht nehmen, noch einmal etwas zum Thema zu sagen. Zwar seien alle froh darüber, dass es nun endlich losgeht – „aber jahrelang immer wieder auf der Prioritätenliste rauf und runter gestuft zu werden, das ist kein Umgang“, sagte er. So seien immer wieder falsche Hoffnungen aufgekommen…“

Der ganze Text bei NWZONLINE und das Foto von Antje Brüggerhoff, 09.07.2016

Middoge ist auch auf der Website des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: hier klicken!

Jürgens Video Blog beim Jeverschen Wochenblatt:

 

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Der Radweg: Endlich geht es los!

„Lange und unermüdlich haben sie für ihren Radweg gekämpft, noch länger mussten sie auf die Realisierung „ihres“ Projekts warten. Nun zeigt sich Licht am Ende des Tunnels: Am Freitag, 8. Juli, 15.30 Uhr, erfolgt nun der erste symbolische Spatenstich, nur wenige Tage nachdem die Bauarbeiten für den neuen Radwegabschnitt an der Kreisstraße 89 von Middoge nach Tettens mit einer Länge von 2,3 Kilometern begonnen haben.

„Wir sind nun erst mal zufrieden und froh, dass es endlich losgeht“, sagte Dorfsprecher Ekke Schoof auf Nachfrage der  NWZ am Mittwoch. „Wir hoffen, dass die anderen Teilstücke ebenfalls zügig gebaut werden, damit die Dörfer Oldorf, Tettens und Middoge in Zukunft mit einem Radweg miteinander verbunden sind.“…
aus: nwzonline, Rahel Arnold,  7.7.2016

Baustelle Radweg Übergang (Bild: Ekke Schoof)

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Dietje Dirks ist neuer Püttmeister

Püttmeister2016Middoge_webNeuer Püttmeister ist Dietje Dirks. Der 19-jährige Landwirt ist der jüngste Püttmeister aller Zeiten in Middoge. Er übernahm jetzt das Amt von Püttmeisterin Corinna Füllmann.

 

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Landfrauen packen es an

Frauen in der Landwirtschaft haben viele Funktionen! Sie möchten Partnerin sein, sind Tochter und/oder Schwiegertochter, Mutter und nicht zu vergessen einfach Frau …viele Wünsche auf einmal.

Wie geht “Frau” mit der Belastung des Alltages um, gerade jetzt, wo sich die Landwirtschaft in einer Krise befindet und Existenzängste im täglichen Leben ständig mitschwingen? Wie wird die Diskrepanz zwischen dem immensen Arbeitsaufwand und dem geringen Einkommen gemeistert? Wie schaffe ich mir Freiräume und habe auch einmal Zeit zum Seele baumeln lassen? Zeit für die Familie ?

Die Kreislandfrauen haben sich dieses Themas angenommen und zu einem Seminar nach Middoge eingeladen. “Mit Belastungen umgehen”, so hieß es am Donnerstag Vormittag im Hofcafé No.19, wo  rund 20 Frauen aus landwirtschaftlichen Betrieben der Einladung folgten. “Wir freuen uns und sind gleichzeitig betroffen über die große Resonanz!”, so die Vorsitzende der Kreislandfrauen Ellen Kromminga-Jabben. “Das zeigt uns wie wichtig dieses Thema ist!”, fügte Sie hinzu…“

Text  und Bild von Christina Harms-Janßen bei http://landfrauen-friesland-wilhelmshaven.de/aktuelles/

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Fördermittel für die Dorfentwicklung genehmigt!

„Das lange Warten und der zähe Kampf der Middoger hat sich ausgezahlt: Middoge erhält mehr als 70 000 €Euro Fördermittel für die Dorfentwicklung. Das teilte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Dienstag mit.

Die notwendigen Mittel von 70 000 Euro für Middoge seien vollständig bewilligt. „Ich freue mich, dass uns das gemeinsam gelungen ist. Der Antrag der Gemeinde Wangerland wurde jetzt vom Amt für regionale Landesentwicklung bewilligt“, so Lies.

Die Dorfplatzgestaltung rund um das Dorfgemeinschaftshaus könne nun mit Nachdruck angegangen werden. Insgesamt fördert das Land 50 Prozent der gesamten Maßnahme in Middoge. „Direkt nach Übergabe des Bewilligungsbescheids können die Bauaufträge sofort vergeben werden“, betont Lies. Das sei eine „richtig gute Nachricht“ für alle Middoger, für die Gemeinde Wangerland und die Region.

Die Bescheidübergabe soll in den kommenden Wochen erfolgen. „Dann kann es endlich losgehen“, so Lies.“ (Text von Rahel Arnold)

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„Dat grode Los“ wieder aus der Feder von Heike Büsing

Reich sind die beiden Schwestern Rieka (Gertrud Lübben) und Betty Schüür (Sigrid Tjarks) keinesfalls, denn sie leben mehr schlecht als recht von einer kleinen Landwirtschaft und dem Verkauf von Eiern in einem Dorf bei Wittmund.

Langweilig wird es bei den beiden Schwestern, die längst nicht immer einer Meinung sind, aber auch nicht, denn nicht nur Nachbar Franz (Frank Schroeder) schaut gerne auf eine Tasse Tee mit Rum bei den beiden vorbei, sondern auch die tratschsüchtige Nachbarin Anne (Ilka Hinrichs) nimmt nur zu gerne Platz auf dem Sofa der beiden Schwestern.

Gespickt mit allerlei Schenkelklopfern, die beim Premierenpublikum in der Alten Pastorei in Middoge für ordentlich Stimmung sorgten, entspann sich der plattdeutsche Schwank „Dat grode Los“ aus der Feder von Heike Büsing.

Richtig Bewegung kommt in die Geschichte, als Polizist Voss (Emil Doden) den zwei Schwestern von zwei Straftätern berichtet, die aus dem Gefängnis in Aurich ausgebrochen sind. Und natürlich auch, als die beiden Frauen auf die Idee kommen, ein freies Zimmer gleich doppelt zu vermieten: tagsüber an eine Nachtschwester (Uschi Müller) und nachts an den charmanten und offenbar reichen, aber auch sehr undurchsichtigen Gastronomen Ferdinand Fürst (Heiner Gralfs). auf den hat nicht nur Nachbarin Anne, sondern auch eine der beiden Schwestern ein Auge geworfen. Gastronom Fürst lädt seinerseits die drei Frauen zum Essen ein und serviert für die Feinschmeckerzunge: „Rakahu“ – eine Fleischspezialität. Wer errät, um was es sich dabei handelt, der wird erneut zum Essen eingeladen.

Text und Bild von Rahel Arnold

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Gegenwind von Middogern

„Das war sicher kein leichter Abend für Minister Olaf Lies (SPD): Als Gast der gemeinsamen Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine des Wangerlands in Tettens hatte er zwar einige gute Nachrichten zu verkünden, doch noch bevor die Sitzung überhaupt begann, hatte er sich mit dem verärgerten Middoger Dorfsprecher Ekke Schoof auseinanderzusetzen.

Schoof und drei weitere Middoger wollten Lies an sein Versprechen erinnern, sich zu melden, um Neuigkeiten zur verschobenen Dorferneuerung mitzuteilen. Doch Lies habe sich nicht gemeldet, ärgert sich Schoof. Und Neues zur Dorferneuerung gibt es ebenfalls nicht. „Das ist nicht in Ordnung“, polterte Schoof. Und schon waren die verärgerten Middoger wieder weg…

Die Nachfrage eines Tettensers, warum denn der versprochene Radweg an der K 89 noch immer nicht gebaut werde, obwohl die Flächen vorbereitet sind, bekamen sie dadurch gar nicht mehr mit. Auch das ist ein Thema, das den Middogern auf den Nägeln brennt. Schließlich warten sie seit 2002 auf den Baubeginn für den Radweg von Middoge nach Tettens…“ (Text von Melanie Hanz)

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