Barrieren in Kirche und Köpfen abbauen

„Kinder, Jugendliche und junge Familien sollen mehr in die Gemeinden eingebunden werden. In Middoge soll der Zugang zur Kirche leichter werden.

Tettens „Vertraut den neuen Wegen“ – diese Liedzeile haben sich die beiden evangelischen Kirchengemeinden Tettens und Middoge als Leitsatz für die weitere Entwicklung gegeben. Und bei der Visitationswoche, die Anfang November stattfand, wurde dieser Leitsatz auch bereits angewandt.

„Wir müssen dieses Motto leben – und Kinder, Jugendliche und junge Familien zurück in die Kirche holen“, hat Tettens’ Kirchenälteste Angelika Eikermann erkannt. Die Arbeit mit den jungen Gemeindemitgliedern soll Schwerpunkt der Gemeindeentwicklung in Tettens sein.

Visitationsteam, Kirchenälteste und Pastorin Anna Bernau (Mitte) zogen vorläufige Bilanz.

In Middoge ist die Barrierefreiheit das Schwerpunktthema: „Wir wollen unsere Kirche barrierefrei zugänglich machen“, erläutert Kirchenälteste Elfriede Wachtendorf. Das sei eine durchaus komplizierte Angelegenheit. Die Kirche auf der Wurt ist nur über Treppenstufen erreichbar. Ideen für eine Umgestaltung des Eingangs gibt es, doch es gilt, den Denkmalschutz mit seinen Auflagen und natürlich die Finanzen im Blick zu behalten.

Barreierefreiheit bedeutet für die Middoger zugleich, Barrieren in den Köpfen abzubauen: „Wir wollen einladende Kirche sein“, sagt Wachtendorf. …“

Text und Bild: Melanie Hanz  in NWZ Online, 11. 02. 2017

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Neujahrsempfang Middoge 2017

„Middoge hat Potenzial: „Das Dorf hat zurzeit 105 Einwohner, davon sind 48 Frauen und 57 Männer – also Männerüberschuss“, stellte Bürgermeister Björn Mühlena beim Neujahrsempfang in der Alten Pastorei am Sonntag heraus. 2015 seien es zwar noch 112 Einwohner gewesen – dennoch sehe er der Zukunft fürs Dorf optimistisch entgegen. „Denn es ziehen junge Menschen nach Middoge“, meinte er wohl auch mit Blick auf Landrat Sven Ambrosy, der seit einiger Zeit mit Frau und Sohn im Dorf wohnt.

„Es tut sich was im Dorf“, listete Mühlena das Programm zur Dorferneuerung und die Finanzierung für den gemeinnützigen Verein zum Erhalt der Alten Pastorei auf. Dieser wird zu gleichen Teilen von der Gemeinde, der ev. Kirche und der Dorfgemeinschaft getragen.

Zum Neujahrsempfang in der Alten Pastorei in Middoge ergriffen der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Middoge Ekke Schoof (von links), Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena, Dorfsprecherin Elfriede Wachtendorf und Diakon Horst Hinrichs das Wort.

Zur Verkehrsinfrastruktur im Wangerland meinte er, er sei mit Ekke Schoof der Meinung, dass zu allen Landes- und Kreisstraßen Radwege gehörten. Das war überhaupt ein durchgehendes Thema beim Neujahrsempfang, denn die Middoger freuen sich über den neuen Radweg nach Tettens, der bei gutem Wetter und entsprechender Organisation bis Ende 2017 bis Oldorf weiter gebaut werden könnte, wie Ambrosy verlauten ließ.

Einen weiteren Vorstoß zum Bau eines Radwegs unternahm Wilhelm Oltmanns (Struckerei). Er wünscht sich einen Radweg von Wegshörne nach Neugarmsssiel an der L 808 als Lückenschluss zwischen dem Radweg von Jever/Wittmund und dem von Carolinensiel.

Dorfgemeinschaftsvorsitzender Schoof informierte über den gemeinnützigen Verein und warb um Mitglieder, die das „Unternehmen“ mit einem Jahresbeitrag von 25 Euro unterstützen. Immerhin beträgt der Anteil der Dorfgemeinschaft am Erhalt der Pastorei im Jahr 2500 Euro. „Wenn wir das schaffen, dann können wir das Haus so weiterführen“, betonte Schoof. „Ich habe Spaß an der bisherigen Arbeit gehabt und möchte, dass das Haus erhalten und für die nächsten 25 Jahre gesichert ist“, sagte er. Nach einem Unfall muss Schoof inzwischen etwas kürzer treten…“

Text und Bild: Klaus Homola    in NWZ ONLINE, 09.01.2017

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Radweg zwischen Middoge und Tettens offiziell eröffnet

„Trotz Trümmerbruch in Knie und verletztem Arm ließ es sich Ekke Schoof nicht nehmen, vom Krankenhaus zur Eröffnung des neuen Radwegs entlang der Kreisstraße 89 zwischen Middoge und Tettens zu kommen. Der wurde am Freitagnachmittag offiziell eröffnet – und Dorfsprecher Schoof durfte das rote Bändchen durchschneiden.

Wie berichtet, mussten die Bürger in Middoge, Tettens und Oldorf sich 23 Jahre lang gedulden: 23 Jahre haben sie für ihren Radweg gekämpft. Sie drängten darauf, ließen bei Land und Landkreis nicht locker. Das zahlte sich aus: Im Juli dieses Jahres war es endlich so weit, der Bau des Radwegs begann. Und nun, fünf Monate später, wurde er offiziell eröffnet.

„Das finde ich einfach klasse“, sagte Schoof freudig. „Wir haben so lange dafür gekämpft. Schließlich ist der Radweg nicht nur für unsere Dorfbewohner, sondern für die ganze Region wichtig.“ Dem stimmte auch Landrat Sven Ambrosy zu. „Immer mehr Gäste fahren hier gerne mit dem Rad – das können sie nun sicherer und angenehmer. Aber natürlich ist der Radweg auch für die vielen Schulkinder.“ Die kamen übrigens auch: Die Grundschüler aus Tettens hatten sogar extra ein Fahrradlied einstudiert und vorgetragen.

Verkehrsminister Olaf Lies konnte nicht dabei sein, ließ aber seine Grüße durch Ambrosy ausrichten. „Mit dem neuen Radweg bekommen Radfahrer und Fußgänger auch hier ihren eigenen Verkehrsraum. Das sorgt für mehr Sicherheit, Komfort und besseren Verkehrsfluss“, so Lies. „Ich freue mich sehr, dass wir hier ein wichtiges Teilstück in unserem Radwegenetz in Friesland schließen konnten.“

Für den Ausbau des Radwegenetzes in Niedersachsen habe das Land erhebliche Mittel für den Bau weiterer Radwege zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten des Radweges zwischen Middoge und Tettens mit einer Länge von 2,3 Kilometer belaufen sich auf 640 000 Euro. 65 Prozent davon (das entspricht rund 410 000 Euro) werden durch das Verkehrsministerium getragen. Zudem erhielt der Landkreis im Rahmen des Projekts „Klimaschutz und nachhaltige Mobilität“ eine Zuwendung aus dem Bundeshaushalt in Höhe von rund 75 000 Euro. Der Eigenanteil des Landkreises an der Baumaßnahme beträgt somit etwa 155 000 Euro.

Doch das war noch nicht alles: Denn ganz offiziell durfte Ambrosy von Olaf Lies ebenfalls verkünden, dass es im nächsten Jahr mit dem Teilabschnitt von Tettens nach Oldorf weiter gehen soll. „Seit einigen Tagen haben wir dafür auch das Baurecht erhalten“, so Ambrosy.

Das heißt: Unter Vorbehalt, dass der Kreistag dem Vorschlag zustimmt, sollen für den nächsten Teilabschnitt im Jahr 2017 insgesamt 490 000 Euro zur Verfügung gestellt werden und 2018 noch einmal 300 000 Euro. 70 Prozent der Kosten trägt das Land, 30 Prozent der Landkreis. Im Spätsommer 2017 sollte der Bau dann beginnen.

Als kleines Geschenk überreichte Schoof an Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena und Landrat Ambrosy noch zwei Schilder für den Radweg, mit den Aufschriften „Günther’s Radpadd“ und „Anita’s Radpadd“. Denn: Günther Büsing und Anita Christoffers seien die ersten gewesen, die sich mit für den Bau des Radweges einsetzt haben.“

Antje Brüggerhoff (Text, Bild, Video) in NWZ ONLINE 03.12.2016

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Radweg zwischen Middoge und Tettens wird eingeweiht

„Der Radweg zwischen Middoge und Tettens entlang der Kreisstraße 89 ist so gut wie fertig. Zurzeit werden noch die Hofeinfahrten und Übergänge an der Verkehrsinsel am Ortsausgang von Tettens angeglichen. Ende kommender Woche will der Landkreis Friesland den Radweg offiziell für den Verkehr freigeben. Im Anschluss an diesen ersten Bauabschnitt soll 2017 die Fortsetzung des Radwegs von Tettens nach Oldorf gebaut werden. 22 Jahre lang mussten sich die Bürger in Middoge, Tettens und Oldorf gedulden, so lange haben sie für den Radweg entlang der Kreisstraße 89 gekämpft….“

aus NWZ ONLINE 25.11.2016

Der Radweg wird am Freitag, den 2.12.2016 zwischen 14.30 und 15.00 Uhr eingeweiht, anschließend geht es in die Alte Pastorei in Middoge mit Tee, Kaffee und Kuchen.

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Middoger Hobbymarkt

„14 Aussteller boten am Sonntag beim Middoger Hobbymarkt im Dorftreff Alte Pastorei ein buntes Sortiment an. Dort gab es allerhand dekorative und nützliche handgemachte Artikel – so auch schon vieles für Weihnachten. Organisiert wird der Markt von Bärbel Mielke aus Hohenkirchen. Sie erinnerte daran, dass die ersten Märkte in der zugigen Scheune stattfanden, ehe der schmucke Dorftreff als Kleinod entstand. Die meisten Anbieter des in den vergangenen 26 Jahren kontinuierlich gewachsenen Marktes kamen aus dem Jeverland und dem benachbarten Harlingerland. Die Bäckerinnen der Dorfgemeinschaft boten leckere Gaumenkitzler in der Caféteria an, zudem gab es Spießbraten und Würsten vom Grill sowie Popcorn. “

aus: NWZ ONLINE 15.11.2016

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Middogerinnen auf dem Laufsteg

„Betasten erlaubt: Rappelvoll war die Alte Pastorei Middoge zur traditionellen Modenschau der Dorfgemeinschaft mit Geschäftsfrau Friedel Körner aus Leerhafe. 14 Models aus den Reihen der Dorfgemeinschaft führten aktuelle Herbst- und Wintermode gekonnt vor und gingen auch durch die Reihen der Besucherinnen und auf Tuchfühlung. Da sich alle kennen, ist die Stimmung entsprechend locker und freundlich-entspannt. Und Mode nicht am Profi-Model, sondern an der Frau von nebenan wirkt gleich viel wirklichkeitsnäher. “

Text und Bild: NWZ ONLINE

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Ekke Schoof von Ministerpräsident Weil geehrt

„Anlässlich des 34. Tages der Ehrenamtlichen hat Ministerpräsident Stephan Weil am  Sonnabend, 17. September 2016, bei einer Festveranstaltung in Melle (Kreis Osnabrück) 50 Bürgerinnen und Bürger aus der Region Weser-Ems für ihr bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. „Ihre freiwillige Arbeit ist gelebte Solidarität, mit der Sie das soziale Miteinander bereichern und die Lebensqualität in Niedersachsen insgesamt erhöhen“, bedankte sich Weil bei den Gästen. Die Geehrten sind seit vielen Jahren in herausragender Weise ehrenamtlich tätig und werden stellvertretend für die vielen Engagierten in ganz Niedersachsen gewürdigt. „Ihr Engagement ist beeindruckend. Ohne Sie wären heutige und zukünftige soziale Herausforderungen kaum zu meistern“, so Weil.

Von der Gemeinde Wangerland benannt war Ekke Schoof aus Middoge dabei, der für seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Dorfgemeinschaft Middoge vom Ministerpräsidenten geehrt wurde.
tag-der-ehrenamtlichen-20160917

Foto: Nancy Knäuper, Osnabrücker Zeitung

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Fröhliches Willkommen für die neue Pastorin

„Mit einem festlich-fröhlichen Gottesdienst haben die evangelisch-lutherischen Gemeinden Tettens und Middoge ihre neue Pastorin Anna Bernau willkommen geheißen: Die 32-Jährige hat zum 1. September die vakante Pfarrstelle in den beiden Kirchengemeinden übernommen…

Den Gottesdienst, den die Gemeindekirchenräte organisiert hatten, gestalteten alle mit: Lektorin Margrit Hinrichs unterstützte Anna Bernau in der Liturgie, die Kinder der Tetta von Oldersum-Grundschule und des Kindergartens trugen Lieder zum Gottesdienst bei, auch der Singkreis sang.

Der Gemeindekirchenrat hatte im Anschluss an den Gottesdienst einen Stehempfang in der St. Martins-Kirche vorbereitet – rund 220 Gäste nutzten die Gelegenheit, um bei Kaffee, Tee und Gebäck die neue Pastorin näher kennen zu lernen, aber auch, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Gemeindekirchenräte Tettens und Middoge freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen Pastorin Anna Bernau einen erfolgreichen Start in den beiden Gemeinden.

Die Pastorin erhielt viele Willkommensgeschenke – unter anderem Sonnenblumen von den Kindergartenkindern und eine Tafel, die die Grundschulkinder mit Willkommensgrüßen in vielen Sprachen bestückt hatten.“

Text: Melanie Hanz auf NWZ ONLINE; Bild: Kirchengemeinde

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Porsche-Oldtimer-Trecker machen Station in Middoge

„Da staunten die Fahrer des Porsche-Diesel-Clubs aus Bremen auf ihren Oldtimer-Treckern nicht schlecht: In Middoge war der historische Schlagbaum auf der Häuptlingsstraße herabgelassen: Das Team des Hofcafés an der Häuptlingsstraße hatte sich für die Sternfahrt der Porsche-Fahrer aus ganz Deutschland etwas besonderes ausgedacht und wie zu Zeiten des Häuptlings von Middoge kurzerhand einen „Häuptling“ eingesetzt, der erst nach Zahlung eines Wegzolls die Schranke öffnete, jeden Fahrer persönlich begrüßte und letztlich die Einreise nach Middoge genehmigte. …“

Text: NWZ online; Bild: Thorsten Füllmann

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Pastorin freut sich aufs Leben im Dorf – Anna Bernau übernimmt die Pfarrstelle Tettens/Middoge

„Schon jetzt freut sich die 32-Jährige auf das Leben in Tettens. In der Gemeinde möchte sie ihren Glauben leben.

Schon während des Religionsunterrichts in der Oberstufe, als es oftmals nicht um Religion, sondern eher um Fußball ging, wurde Anna Bernau eines klar: Das möchte sie später anders machen. Der Entschluss, Pastorin zu werden, war gefallen. Nun wird sie zum 1. September die Pfarrstelle in Tettens/Middoge besetzten…

Zunächst ist sie noch zwei Jahre im Probedienst – das ist für Pastoren so üblich. „Aber wir hoffen auf eine langfristige Perspektive“, so Scheuer. Die Stelle in Tettens ist eine dreiviertel Stelle.

„Ich freue mich schon auf das Leben hier, es könnte gar nicht perfekter sein“, sagt die 32-Jährige voller Vorfreude auf ihre Arbeit und das Leben in Tettens. Ursprünglich kommt sie aus Düsseldorf. Doch das Dorfleben hat für sie einen größeren Reiz.

Während des Theologiestudiums hatte Anna Bernau kurzzeitig überlegt, Lehrerin zu werden. „Aber ich möchte den Glauben leben und andere Menschen mit ins Boot holen“, sagt sie. „Und diese Möglichkeit habe ich als Pastorin – auch wenn das in der heutigen Zeit nicht immer ganz leicht ist.“

Die Pastorin wird künftig in der Pfarrwohnung mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern wohnen. In ihrer Freizeit schwimmt sie gern, auch Musik ist eine Leidenschaft. …“

Vollständiger Text: Antje Brüggerhoff auf NWZ ONLINE

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