Neujahrsempfang im Dorftreff Alte Pastorei

„Es war ein bewegtes Jahr für Middoge – Ekke Schoof, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft hatte einige Ereignisse auf Fotos festgehalten, die er beim Neujahrsempfang in der Alten Pastorei zeigte. Er wies besonders auf das neue Grenzhäuschen an der Häuptlingsstraße und die neue Umzäunung der Pütt am Haus Middoge hin. Beides haben die Middoger selbst gebaut. Zudem zeigte er Fotos von der Abholzungsaktion als Vorbereitung für die Neugestaltung des Platzes vor dem Dorfgemeinschaftshaus.

Dorfsprecherin Elfriede Wachtendorf ging auf die vielen Veranstaltungen in Middoge ein, dem Grenzdorf zu Ostfriesland. Dazu gehörte auch die Einweihung des Platzes vor dem Dorfgemeinschaftshaus, zu dem viele Besucher kamen. Das Erntedankfest sowie der Kunst- und Hobbymarkt seien weitere besondere Ereignisse gewesen. Zu diesen zählten auch die vier ausverkauften Aufführungen der Javenlocker Spölers.


Sprachen beim Neujahrsempfang in Middoge: Landrat Sven Ambrosy (von links), Bürgermeister Björn Mühlena, Pastorin Anna Bernau, Dorfsprecherin Elfriede Wachtendorf und Ekke Schoof, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft. Bild: Klaus Homola

Zuvor hatte Pastorin Anna Bernau mit den Besuchern des Neujahrsempfangs eine Andacht gehalten.

Mit dem Wunsch nach Gelassenheit begrüßte Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena die Middoger. „Aus Gelassenheit kann sehr schnell Zufriedenheit kommen“, betonte er. Durch die Radwegverbindung bis Oldorf und den neuen Platz vor der Alten Pastorei habe Middoge stark dazugewonnen, stellte er fest. Dafür sei in den Jahren zuvor viel gekämpft worden.

In den Dörfern des Wangerlands werde die Gemeinschaft gepflegt, sprach er die Begegnungsmöglichkeiten in den Dorfgemeinschaftshäusern an. Dort werde das Miteinander gepflegt. Für ihn bedeute Gemeinschaft ein großes Kapital.

Neben dem Radweg sprach Landrat Sven Ambrosy die Zukunft mit der Glasfasertechnik auch in Middoge an. Dort sollen die Gebäude mit der neuen Technik direkt angeschlossen werden. Die Ausschreibung dazu werde im zweiten Quartal erfolgen, so dass im dritten Quartal mit den Arbeiten begonnen werden könne – wenn der Landkreis denn überhaupt eine Tiefbaufirma findet, die Glasfaser verlegt: Da überall zurzeit der Breitbandausbau läuft, haben die Firmen proppevolle Auftragsbücher.

Neben der digitalen Technik komme der Mobilität auf dem Land eine hohe Priorität zu, sagte Ambrosy Da bringe sich die Gemeinde Wangerland sehr ein, lobte er.

Da der Landkreis nun für den öffentlichen Nahverkehr zuständig ist, gehe es ihm darum, in einem Zwei-Stunden-Takt die Dörfer anzufahren und sie mit den Mittelzentren zu verbinden, sagte Ambrosy. Das müsse auch an den Wochenenden möglich sein. Dazu gehöre auch ein einheitliches Tarifgebiet.“

Text: Klaus Homola in NWZONLINE 08.01.2019

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Krippenspiel in Middoger Kirche

Auch in diesem Jahr gab es am Heilig Abend wieder einen Familiengottesdienst mit einem Krippenspiel.

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Radweg von Middoge nach Oldorf fertig

„Wenn schon der Radweg eröffnet wird, dann fahren wir auch mit dem Rad her“, rief eine Frau, die kaum zu erkennen war – so dick war sie eingepackt. Kein Wunder: es regnete am Freitag ununterbrochen. Davon ließen sich Bürgerinnen und Bürger, darunter viele Kinder, und Vertreter aus Politik sowie Verwaltung aber nicht abhalten, den langersehnten Radweg zwischen Tettens und Oldorf offiziell zu eröffnen.

Den Radweg zwischen Tettens und Oldorf eröffnen Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena (von links), Udo Lübben und Landrat Sven Ambrosy.

Wie berichtet, mussten die Bürger in Middoge, Tettens und Oldorf mehr als 23 Jahre lang dafür kämpfen, dass endlich ein Radweg entlang der Kreisstraße 89 gebaut wird. Sie drängten darauf, ließen bei Land und Landkreis nicht locker – und das zahlte sich schließlich aus. Im Juli 2016 begann der Bau des ersten Abschnitts zwischen Middoge und Tettens – der Spatenstich fand übrigens auch bei strömenden Regen statt. Fünf Monate später wurde der Radweg eröffnet. Und auch dazu kamen viele mit dem Rad.

Im März dieses Jahres begann dann der Bau des zweiten Abschnitts zwischen Tettens und Oldorf. Er ist genau 2487 Meter lang – und nun nach einiger Verzögerung endlich fertig. Auch für den Fall, dass einem Radfahrer mal die Luft ausgeht, ist gesorgt: eine große Luftpumpe steht am Beginn des Radwegs in Oldorf, Tettenser Straße.

Die Kinder der Grundschule Tettens hatten ihre Schilder zur Demonstration zur Eröffnung des Radweges in Middoge umgeschrieben.

„Wir haben den Radweg lange herbeigesehnt – Kinder, Erwachsene, Einheimische und Gäste“, sagte Landrat Sven Ambrosy jetzt bei der Eröffnung. Er sei eine wichtige Ost-West-Verbindung. „Aber Radfahren ist auch Klimaschutz – und vor allem bei uns an der Küste ist das wichtig“, so Ambrosy.

Auch Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena freute sich bei der Eröffnung über die Fertigstellung – er bedankte sich bei allen, die sich für den Radweg eingesetzt haben. Und Udo Lübben, Dorfgemeinschaft Oldorf, sagte: „Wir haben den schönsten Radweg weit und breit.“….

Text und Bilder: Antje Brüggerhoff in der NWZONLINE, 22.12.2018

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Middoger Bote Dezember 2018 – Januar 2019

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28. Hobby- und Künstlermarkt im Middoger Dorftreff Alte Pastorei

Diesmal kamen viele: mehr als 600 Neugierige flanierten über den Hobby- und Künstlermarkt in Middoge. In der Alten Pastorei boten 14 Aussteller Handgemachtes an. Die einen suchten etwas für die Vorweihnachtszeit, andere schon etwas für das Weihnachtsfest. Auch diesmal hat Bärbel Mielke aus Hohenkirchen den Basar für die Dorfgemeinschaft organisiert.

Die Bilder sind von Jörg Stutz / Jeversches Wochenblatt

„Die fleißigen Middoger beköstigten vor der Alten Pastorei die Besucher mit Glühwein und Kinderpunsch und Würsten vom Grill und die „Bäckerinnen“ der Dorfgemeinschaft hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und boten leckere Gaumenkitzler in der Cafeteria an. „Dieser Tag“, so ein Besucher, „ist für uns immer ein Tag der Begegnung und damit unterstützen wir das Engagement der Dorfgemeinschaft.“ (Dietmar Reck in NWZ ONLINE, 20.11.2018)

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6. Plattdüütsch Week: Quizrunn „Schienfatt van Freesland“ mit Dreebladd

Am 5.10.2018, 20 Uhr findet die  Quizrunde „Schienfatt van Freesland“  mit Rita Kropp musikalisch umrahmt von Dreebladd im Dorfgemeinschaftshaus statt.
Moderation: Rita Kropp (Heimatbund „De Spieker“)
Musik: Gitta Franken – Dreebladd
Veranstalter sind der Heimatbund „De Spieker“ und die Gemeinde Wangerland.

Ut de Inladung von Sven Ambrosy: 

„…. De Besökers wünscht wi veel Pläseer bi`t Tokieken, Tohören un Snacken un villicht ok dorbi, dat een de plattdüütsch Spraak för sik sülvst weer nee upspört un bruukt.
Sven Ambrosy
Landraad“

Siehe: https://www.friesland.de/portal/seiten/plattdeutsche-woche-901001047-20800.html?rubrik=901000007

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Middoger Bote Oktober / November 2018

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Middoger Bote August / September 2018

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Häuptlingspütt hat neue Meisterin

Bild:Klaus Homola

„Die Häuptlingspütt in Middoge hat eine neue Püttmeisterin: Am Samstag übergab Ilka Schoof das Amt an Yvonne Ambrosy. Damit wechselten Kette und Federhut für ein Jahr. Es war das 33. Püttfest in Middoge. Das erste Fest geht auf das Jahr 1986 zurück, als der damalige „Häuptling von Middoge“, Günther Büsing, das Püttbier ins Leben rief. Nachforschungen in der Vergangenheit ergaben, dass die Pütt wohl aus dem 14. Jahrhundert stammt. Mit der „Wasserprobe“ wurde nun die Übergabe besiegelt. Zuvor hatte der Middoger Roland Rupp den Überbau der Pütt erneuert und Wilhelm Peters aus dem Ort übernahm die Aufgabe, diesen zu streichen. Lob dafür kam von allen Seiten. “ (NWZ Online 10.07.2018)

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Einweihungsfeier des neuen Dorfplatzes

„Es ist geschafft, der Platz ist fertig und er ist wunderbar geworden“, lobte Middoges Dorfsprecherin Elfriede Wachtendorf bei der Einweihungsfeier am Samstag vor der Alten Pastorei das Ergebnis der Bauarbeiten. Im Rahmen der Dorfsanierung Middoge wurde der Platz als eine von drei Maßnahmen zuerst in Angriff genommen.

Immerhin wurde die Idee schon unter Günther Büsing geboren und dafür sogar schon Pläne gemacht. Besonders hob Wachtendorf den „Motor“ Ekke Schoof hervor, der viel Zeit in und rund um die Pastorei investiere.

Dem wollte Bürgermeister Björn Mühlena nicht widersprechen und verglich Ekke mit einem Terrier, der immer an ihm dran sei mit seinen Wünschen und Vorstellungen und den man auch mal bremsen müsse. Middoge habe nun einen hervorragenden Versammlungsort und mit dem Platz ein Schmuckstück für die Öffentlichkeit begrüßte Mühlena die Middoger und ihre Gäste „im schönsten Dorf im Wangerland“.

Besonders dankte er seinen Mitarbeitern im Rathaus, Dietmar Fleck und Torsten Meuer sowie Karin Bus­diecker vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, zuständig für die Strukturförderung im ländlichen Raum, für die gute geleistete Arbeit.

Auf die positive Entwicklung für den ländlichen Raum ging Landrat Sven Ambrosy ein. Es zeichne sich eine Gegenbewegung und zwar weg vom Wohnen in den Städten hin zum Wohnen auf dem Lande ab. „Die Menschen leben gern auf dem Land“, sagte er. …

Ist Middoge das wertvollste oder teuerste Dorf in Niedersachsen? fragte Umweltminister Olaf Lies. Umgerechnet auf die 120 Einwohner Middoges trieben die Investitionskosten von 137000 Euro auf die Bevölkerungszahl Niedersachsen hochgerechnet das Land in die Pleite. Lies ging noch einmal auf die Wohnqualität auf dem Lande ein und bestätigte, dass Menschen in ländliche Räume kämen, weil es hier schön sei. Viel Ehrenamtlichkeit werde im Wangerland geleistet, so Lies. Er rief die Menschen auf, zusammenzuhalten, „denn dann können wir etwas bewegen“. Gemeinsam hätten die Middoger viel geschafft.

Ekke Schoof schließlich freute sich über die aktuelle Zahl von 115 Mitgliedern des Trägervereins „Alte Pastorei“. Er erinnerte an die Grenzfete und an die Renovierung der Füße des Grillhäuschens und nicht zu vergessen: Für einen Zaun wollte er die Zusage des Bürgermeister noch eben mit nach Hause nehmen. Musikalisch wurden die Middoger vom Shantychor „Liekedeeler“ und von den Jagdhornbläsern unterhalten.“ (Text und Bilder: Klaus Homola in NWZ ONLINE vom 09.07.2018)

Die folgenden Bilder sind von Sönke Schoof:

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